Protokoll der Mitgliederversammlung vom 27.12.2006 des ubuntu Deutschland e.V. Ort: #ubuntu-de-verein auf irc.freenode.net Anfangszeit: 19:10 Die Mitgliederauthentifizierung findet anhand der GPG-Schlüssel der Mitglieder statt. Tagesordnungspunkte: 0 – Organisatorisches und Authentifizierung der Mitglieder 1 – Eröffnung und Begrüßung durch den ersten Vorsitzenden 2 – Satzungsänderungen 2.1 – Änderung der Begünstigten bei Vereinsauflösung 2.2 – Problematik "Förderung von Forschung und Lehre" 2a – Entlastung des Vorstandes 3 – Aktive und passive Mitgliedschaft 4 – Vereinsarbeit insgesamt 4.1 – Messearbeit und damit Zusammenhängendes 4.2 Vorträge, etc. 5 – Status ubuntu-eu.org-Server 6 – Finanzen 7 – Sonstiges zu 0: Folgende Mitglieder sind anwesend und haben sich mit der ihnen vom Vorstand mitgeteilten Nummer identifziert. Ferjama – Stephan Wasser -> FinanzScout dennda – Christopher Denter – 0pvwj-4qvsp-wjce2 LacrimaChristi – Christian Junghans – 190200 sven-tek – Sven Jaborek – 3dsyw-bfyjy-2w734 juliux – Julius Bloch – p38z4-sqgb6-z8kf3 pisi_de – Christoph Müller – ft3vd-yvawd-d6tj3 ecki – Volker Eckert – fkpb6-swwyd-0ucq4 SS2 – Simon Streit – vy7f0-g6gmf-7me43 mjung – Marko Jung – wgbc-ruiq-gv67ui Um 19:36 betritt Dirk Deimeke die Versammlung. Authentifiziert durch mr6cs-dfvtr-jxk94. Um 20:49 verlässt Christian Junghans die Versammlung. zu 1: Der Vorstand begrüßt alle anwesenden Mitglieder und stellt fest, dass mehr als die Hälfte der aktiven und stimmberechtigten Mitgliedern erschienen ist. Der Vorstitzende stellt die Tagesordnungspunkte vor und und fragt ob Ergänzungen oder Änderungen gewünscht werden. Dies ist nicht der Fall. zu 2.1: Satzungsänderung Begünstigter bei Auflösung Vorschlag des Vorstandes ist die FSFE e.V. (Free Software Foundation Europe), da diese im Gegensatz zur Ubuntu Foundation in Deutschland als gemeinnützig anerkannt ist. Volker Eckert schlägt vor das es zwei Begünstige geben sollte, für den Fall dass eine Partei ausfällt. Er schlägt den FSuB e.V. (Freie Software und Bildung e.V.) als zweiten Begünstigten vor. Christian Junghans schlägt den OpenOffice.org Deutschland e.V. als Begünstigten vor. Sven Jaborek schlägt den ChaosComputerClub e.V. als Begünstigten vor. Es wird darauf hingewiesen das der Begünstigte im Bereich der Freien Software aktiv sein sollte und das nicht nur bei einem speziellen Produkt, wie es bei OpenOffice der Fall ist. Es folgt eine Abstimmung zu Tagesordnungspunkt 2.1: Bestimmt werden soll, welchen Organisationen im Falle der Vereinsliquidierung das Vereinsvermögen zufällt. Die Kombination FSFE e.V. und FSuB e.V. erhält 7 Stimmen durch die Mitglieder. Die Kombination FSFE e.V. und CCC e.V. erhält 5 Stimmen durch die Mitglieder. Da keine 2/3 Merheit erreicht wurde wird ein weiters mal über die Kombination FSFE und FSUB abgestimmt: Es Stimmen 8 Mitglider für diese Kombination, bei zwei Enthaltungen Der §4.3 der Vereinssatzung wird dahingehend geändert, dass die FSFE e.V. und der FSuB e.V. als Begünstigte eingetragen werden. zu 2.2: Problematik "Förderung von Forschung und Lehre" Dieser Punkt soll in der Satzung konkretisiert werden, damit die Aktivitäten des Vereins besser zur Geltung kommen. Es wird erwähnt, dass bereits mehrfach Vorträge gehalten wurden, die Veranstaltung einer eigenen Konferenz für 2007 in Planung ist, und auch die Teilnahme an wissenschaftlichen Kongressen geplant ist. Die Meinung der Mitglieder ist, dass dieser Punkt in der Satzung verbleiben soll. Zu 2a: Entlastung des Vorstandes für das Jahr 2005 Matthias Urlichs beantragt, den Vorstand für seine Tätigkeit während des Jahres 2005 zu entlasten. Der Bericht des Kassenwartes für das Jahr 2005 entfällt, da im Jahre 2005 noch kein Konto und keine Kasse vorhanden waren. Der Vorstand bestehend aus Matthias Urlichs (1. Vorsitzender), Marcus Fischer (2. Vorsitzender) und Julius Bloch (Kassenwart) wird für seine Tätigkeit in 2005 mit 8 Ja Stimmen und zwei Enthalungen entlastet. Zu 3: Aktive und passive Mitgliedschaft Es wurde auf der Mailingliste der Vorschlag gemacht die Trennung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern aufzuheben und stattdessen bei der Mitgliederversammlung eine Stimmengewichtung einzuführen. Aktuelle Problematik ist, dass jedes Mitglied gegenüber dem Vorstand bekunden muss, aktiv oder passiv zu sein. Es gibt zur Zeit keine Kritieren, an denen die Art der Mitgliedschaft festgemacht wird. Eine geeignete Methode zur Erbringung dieses Nachweises ist ebenfalls nicht vorhanden.. Sven Jaborek schlägt vor, die Unterteilung in aktive und passive Mitglieder aufgrund dieser Problematik ganz abzuschaffen. Julius Bloch möchte die Trennung zwischen aktiven und passiven Mitgliedern beibehalten, damit der Verein handlungsfähig bleibt. Christopher Denter schlägt vor, jedes Mitglied aufzufordern, in einem zu bestimmenden Intervall eine E-Mail mit Informationen zur jeweiligen Mitgliedschaft einzusenden. Wenn diese E-Mail unbegründet ausbleibt, soll das Mitglied als passiv eingestuft werden. Christoph Müller spricht sich gegen eine Trennung der Mailinglisten aus, damit auch Fördermitgliedern die Möglichkeit gegeben ist, sich über die Aktivitäten des Vereins zu informieren. Eine ausführliche Diskussion zur Trennung der Mailinglisten bleibt aus, da dieser Sachverhalt bereits im Vorfeld der Mitgliederversammlung erörtert wurde. Die Trennung der Mailinglisten wurde mit 9:1 Stimmen abgelehnt. Die Mitglieder des Vereins beschließen einstimmig, jedem Mitglied auf der Vereinsseite die Möglichkeit zur persönlichen Auskunft bezüglich der Art der jeweiligen Mitgliedschaft zu geben. Dort sollen auch die Aktivitäten des Mitgliedes dokumentiert werden. Zu 4.1 Messearbeit und damit Zusammenhängendes Der Ubuntu-Deutschland e.V. hat Ubuntu im Jahr 2006 in Zusammenarbeit mit der Community auf acht Messen vertreten. Insgesamt wurden dabei 25.000 CDs und ca 5.000 Flyer verteilt. Bei der Messe in Chemnitz, der CeBIT und dem LinuxTag Wiesbaden litt der Verein unter Personalmangel. Die Mitglieder sind aufgerufen, sich im nächsten Jahr nach Möglichkeit aktiver an den Messen zu beteiligen. Um 20:49 verlässt Christian Junghans die Versammlung. Innerhalb der nächsten Monate soll zusätzliches Werbematerial für die Messen beschafft werden. Banner oder Displaysysteme werden als Möglichkeiten festgehalten. Diese Aufgabe wird an Julius Bloch und Stephan Wasser delegiert. Zu 4.2 Vorträge Es sollen Vorlagen und eine Themenliste für Vorträge erarbeitet werden. zu 5: Status der ubuntuusers.de Server Zur Zeit werden in Zusammenarbeit mit ubuntu-fr.org fünf Server an drei Standorten betrieben. Die Serverkapazität soll im laufe des Jahres 2007 noch weiter ausgebaut werden. zu 6: Finanzen Im Jahre 2005 gab es keine Finanzen. Für 2006 gibt der Kassenwart (Julius Bloch) einen kurzen Überblick über die Finanzen. Das Barvermögen zum 27.12.2006 beträgt € 740,75. Es werden € 740,75 Rückstellungen für die Anschaffung von weiteren Servern gebildet. zu 7: Sonstiges Alternativer Fasching 2007 Julius Bloch stellt die Veranstaltung alterntaiver Fasching 2007 vor. Bei dieser Veranstaltung soll es um das Testen von Installationen der Edubuntu-Distribution gehen. Als Ort ist Nordrhein-Westfalen im Gespräch. Die in Nordrhein-Westfalen ansässigen Mitglieder sind aufgefordert, nach Möglichkeit zu helfen. 21:27 Stephan Wasser verlässt die Versammlung. 21:31 Simon Streit verlässt die Versammlung. 21:36 Matthis Urlichs schließt die Mitgliederversammlung.