ubuntu Deutschland
Das Vorhaben, freie Software insgesamt voranzubringen und dabei immer die Benutzerfreundlichkeit im Auge zu behalten, erfordert Kooperation innerhalb der Linux-Community. Dies lässt sich nur dadurch erreichen, dass wir jederzeit Menschlichkeit gegenüber Anderen zeigen und leben. Das ist die Vision, die wir gemeinsam umsetzen wollen.
Begriffe wie „RTFM“ haben bei Ubuntu keinen Platz. Die Ubuntu-Gemeinschaft nimmt gute Kommunikation als Gemeinschaftsziel sehr ernst. Hierfür wurde der Code of Conduct geschaffen. Eine deutsche Übersetzung ist hier nachzulesen.
Jede Distribution hat ihre aktive Gemeinschaft. Jedes Release hat seine Geschichte, eigene Stärken und besondere Menschen.
Um möglichst viele Benutzer anzusprechen, werden verschiedene Derivate eingesetzt. Bei Ubuntu leitet sich diese Vielfalt vom bevorzugten Windowmanager oder von der jeweiligen Aufgabe ab. Das Ganze mit der von Debian bereits geschätzten Stabilität. So gibt es spezielle Varianten, die auf GNOME (Ubuntu), KDE (Kubuntu), XFCE (Xubuntu), Fluxbox (fluxbuntu) oder Enlightenment (ebuntu) basieren.
Für den im Serverbereich üblichen reinen Konsoleneinsatz werden umfangreiche Applikationen bereitgestellt.
Begriffe wie Small Business Server, ISP Server, VPN Server, Clustering und Long Term Support deuten hier den bereits eingeleiteten Entwicklungsprozess an.
Mit Hilfe spezieller Dienste, die den Betrieb einer Thin Client-Umgebung (mit Arbeitsplatz-Rechnern ohne Festpatte) ermöglichen und Anwendungen aus Bildung und Wissenschaft, wurde die Edubuntu-Distribution geschaffen.
Mit Nubuntu kann mittels Live-CD ein Netzwerk überwacht werden.
Die Popularität der Ubuntu-Distribution drückt sich auch dadurch aus, dass diese auch über Brennstationen, sogenannte Freedom Toaster, direkt bezogen werden kann. Die Shuttleworth-Stiftung sponsort die Aufstellung solcher Brennstationen.
Debian und Ubuntu:
Nicht zuletzt sollte hier erwähnt werden, dass viele Ubuntu-Entwickler in beide Projekte aktiv eingebunden sind oder deren Entwicklungen wieder zum Debian-Projekt zurückfließen. Zusammenführungen (engl. „merges“ = upgedatete Pakete in Debian werden mit jenen aus Ubuntu zusammengeführt) sind dafür ein konkretes Beispiel.